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01-10 / Siedfleisch
Vor allem in Österreich versteht man sich unvergleichlich gut auf das Kochen von Fleisch. Nicht von ungefähr sind österreichische Rindfleischgerichte weltberühmt.
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Die gesamte Rinderbrust wie gewachsen nach der Grobzerlegung. Brustbein und Rippenansätze sind gut zu erkennen.
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Kavalierspitz, Schaufeldeckel. Wegen seiner Saftigkeit sehr beliebt. Nur zum Sieden, läuft dabei schön auf.
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Brustspitze. Weniger Knochen, fleischiger als Brustkern und Nachbrust. Bei im ganzen (quer)gerollter Brust wird die dicke Spitze abgeschnitten. Preiswertes Kochfleisch.
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Hohe Rippe ohne Knochen. Gut marmoriertes Fleischstück mit deutlich erkennbarer Fettauflage. Hervorragend sowohl zum Sieden als auch zum Schmoren geeignet.
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Beinscheiben. Mit dem Knochen durchgesägte, etwa 5cm starke Scheiben. Bestes Suppenfleisch.
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Mittelbugstück, Schaufelstück, Latte, Schulterspitz. Von kräftiger Sehne durchzogen. Gutes Suppen- und Siedfleisch. Auch zum Schmoren (Sauerbraten) geeignet.
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Querrippe ohne Knochen. Eignet sich ausgelöst und gewürfelt besonders gut für Eintöpfe, ebenso zur Herstellung kräftiger Brühen und Suppen.
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Tafelspitz, Schwanzstück, wohlschmeckend und feinfaserig. Gesiedet und gedünstet eine Wiener Spezialität. Quillt beim Kochen auf.
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Ausgelöster Rinderhals. In Würfel geschnitten ein hervorragendes Gulaschfleisch, ist aber auch im ganzen zum Sieden bzw. Kochen geeignet.
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Ausgelöste Rinderbrust. In der Form ist sie vorne hoch und schmal, nach hinten flach und breit. Zum gleichmäßigen Garen wird sie deshalb quer geteilt.
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Nachbrust. Der hintere Teil der Brust. Gutes Suppen- und Kochfleisch, auch als gerollte Brust zum Schmoren. Gern wird sie als Siedfleisch oder Krenfleisch mit Meerrettisch serviert.
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Beinfleisch. Vorderer, mit Rippen durchzogener Teil der Quer- oder Spannrippe. Grobfaseriges, aber sehr saftiges Stück zum Kochen.
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Kruspelspitz, sehr saftiges, etwas grobfaseriges Stück. Von einem weichen Bindegewebe aus dem Schulterblatt durchzogen.
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Mageres Meisel, auch Falsches Filet. Sehr mager, ideal zum Sieden und Dünsten.
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Weißes Scherzel, wegen seines hellen Fleisches. Neben Tafelstück und Schwarzem Scherzel. Kurzfaseriges, mageres Fleisch.
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Fledermaus ist ein kleines aus dem Kreuzbein ausgelöstes sehr saftiges Stück. Sehr gutes Siedfleisch.
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Hüferschwanzl, dreieckiger Muskel. Der Name kommt von Hüfte. Saftig, mager, etwas grobfaserig. Zum Sieden und Dämpfen geeignet.
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Leiterstück. Aus der Querrippe, in regelmäßigen Abständen von Rippen durchzogen. Sehr gutes Kochfleisch, ist aber auch für Gulasch geeignet.
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Querrippe, Spannrippe. Sie bildet den Brustkorb. Gutes Kochfleisch, das beim Kochen aufquillt. Die Rippen lassen sich dann leicht herausziehen.
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Hohe Rippe mit Knochen. Hervorragendes Fleisch zum Kochen. Das Fleisch junger Tiere ist auch zum Braten geeignet.
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Beinfleisch von der Vorderhesse links, und rechts von der Hinterhesse, sehr sehnenreich.
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Hinterer Teil des Halses, Fehlrippe. Dieses Fleischstück wird aufgrund des höheren Bindegewebs- und Fettanteils vor allem als Sied- und Kochfleisch verwendet.
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Dickes Bugstück mit Deckel. Deutlich erkennbar sind die Fettabdeckung und die Bindegewebsauflage. In diesem Zuschnitt ist es mehr als Suppen- und Gulaschfleisch geeignet.
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Schulterdeckel, Schaufeldeckel. Von Bindegewebshäutchen überzogener Fleischlappen, der das Schaufelstück abdeckt. Für Gulasch, auch zum Braten und Kochen geeignet.
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Ochsenschwanz. In der Bezeichnung wird nicht zwischen männlichen und weiblichen Tieren unterschieden.
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Leiterstück, quer gesägt.
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Markknochen enthalten das weiche, fettreiche Knochenmark. Beliebt als Suppeneinlage.
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Schaufelstück. Teilweise von Sehnen durchzogener Muskel. Zum Sieden.
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Beinscheiben. Die Vorderhesse wird in der Regel abgetrennet und in Scheiben gesägt. Die Markknochen, von kräftigen Muskeln und Sehnen umhüllt, geben beim Kochen einen hervorragenden Geschmack.
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Nachbrust nennt man den flachen, breiteren Teil der Brust. In Österreich wird es gern als Krenfleisch serviert.
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Tafelspitz mit Schnittlauchsauce
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Das schlanke Ende eines schieren, mageren Muskelstranges aus der Hüfte, sanft und langsam in würziger Brühe gegart.
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Tafelspitz gekocht
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Das weiße Scherzel ist ein Stück aus der Keule unterhalb vom Schwanz. Ebenmäßig in der Form und von gleichmäßiger Struktur. Ein Scherzel ist immer ein abgerundetes Ende.
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Das Tafelstück heißt so, weil es der Stolz jeder Festtafel ist. Das Stück beginnt rund am Oberteil der Hüfte und endet spitz als Tafelspitz.
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Die Fledermaus ist das Ergebnis eines kundigen Schnitts. Spaltet man das Muskelpaket um den Hüftknochen und klappt es auf, so zeichnen die Sehnen eine fliegende Fledermaus.
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Das Magere Meisel sitzt vorn an der Schulter auf dem Kavalierspitz. Kein Fettrand, dafür der Ausläufer der Schulternaht.
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Das Schulterscherzel ist sofort zu erkennnen an der Schulternaht, der lockeren Verbindung zwischen zwei gleichen Muskelpartien, die beim Kochen schmilzt.
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Der Kavalierspitz ist ein besonders angesehener Leckerbissen. Ein geschmackvolles Stück aus der Schulter, schön mürb und saftig durch die feine Fetthülle.
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Kruspelspitz, Lautmalerei für Schlemmer. Die knorpelartigen Teile des Schulterblatts werden beim Kochen zart und essbar.
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Hüfer- oder Hieferlschwanzl ist das deckende Verbindungsteil zwischen Hüferscherzel und Zapfen.
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Beinfleisch eignet sich besonders gut als Suppenfleisch. Bedarf einer langen Garzeit.
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